Verborgene Holzschäden zuverlässig beurteilen.
Nicht jeder Schaden ist von außen erkennbar. Mit einer Bohrwiderstandsmessung lassen sich innere Defekte wie Fäule oder Hohlräume gezielt untersuchen. Die Messergebnisse schaffen eine fundierte Grundlage, um die Bruchsicherheit eines Baumes fachlich zu beurteilen und geeignete Maßnahmen abzuleiten.
Wann kommt die Bohrwiderstandsmessung zum Einsatz?
Nicht jeder Schaden lässt sich von außen eindeutig beurteilen. Zeigen sich bei einer Baumkontrolle Hinweise auf Fäule, Höhlungen, Risse oder andere Auffälligkeiten, kann eine Bohrwiderstandsmessung notwendig sein. Sie liefert zusätzliche Informationen über den inneren Zustand des Holzes und unterstützt eine fundierte Beurteilung der Bruchsicherheit.


Mehr Sicherheit durch belastbare Messwerte.
Während eine Sichtkontrolle ausschließlich äußerlich erkennbare Merkmale bewertet, ermöglicht die Bohrwiderstandsmessung einen messbaren Blick ins Innere des Holzes. Gemessen werden unter anderem die Restwandstärke und die Holzqualität. Die Ergebnisse helfen dabei, Risiken realistisch und quantifizierbar einzuschätzen und geeignete Maßnahmen nachvollziehbar abzuleiten.
So funktioniert eine Bohrwiderstandsmessung.
Bei der Untersuchung wird eine sehr feine Messnadel (3 mm) in den betroffenen Stamm- oder Astbereich eingeführt. Während der Bohrung misst das Gerät kontinuierlich den Widerstand des Holzes. Unterschiedliche Widerstandswerte geben Aufschluss über die Holzqualität und machen Veränderungen wie Fäule, Hohlräume oder geschädigte Bereiche sichtbar.
Die Messwerte werden als Diagramm aufgezeichnet und anschließend fachlich interpretiert. So lässt sich beurteilen, wie stark das tragfähige Holz noch ausgeprägt ist und welche Auswirkungen mögliche Schäden auf die Bruchsicherheit des Baumes haben. Auf dieser Grundlage können notwendige Maßnahmen fundiert bewertet und nachvollziehbar empfohlen werden.

Welche Erkenntnisse liefert eine Bohrwiderstandsmessung
Die Messergebnisse liefern weit mehr als nur einen Einblick in das Innere des Holzes. Sie schaffen eine fundierte Grundlage, um den Zustand eines Baumes quantifizierbar zu beurteilen und geeignete Maßnahmen nachvollziehbar abzuleiten.
Restwandstärke beurteilen
Die Messung zeigt, wie viel tragfähiges Holz im untersuchten Bereich noch vorhanden ist. So lässt sich die tatsächliche Stabilität des Baumes einschätzen.
Fäule und Hohlräume erkennen
Innere Holzschäden bleiben oft verborgen. Die Bohrwiderstandsmessung macht Veränderungen der Holzstruktur sichtbar und unterstützt deren fachliche Beurteilung.
Bruchsicherheit bewerten
Die Untersuchung liefert belastbare Daten zur Beurteilung der Bruchsicherheit. Entscheidungen basieren dadurch auf messbaren Ergebnissen.
Maßnahmen gezielt ableiten
Die Ergebnisse bilden die Grundlage für geeignete Pflegemaßnahmen, weiterführende Untersuchungen oder andere fachliche Empfehlungen.
Untersuchungen mit Erfahrung und Fachkompetenz.
Seit über 30 Jahren unterstützen wir Gemeinden, Unternehmen, Hausverwaltungen und öffentliche Auftraggeber bei der fachlichen Beurteilung von Bäumen. Wenn eine Sichtkontrolle allein nicht ausreicht, setzen wir die Bohrwiderstandsmessung gezielt ein und bewerten die Messergebnisse im Gesamtkontext des Baumes.
Spezialuntersuchungen mit Sachverstand
Die Bohrwiderstandsmessung kommt gezielt dann zum Einsatz, wenn eine Sichtkontrolle offene Fragen hinterlässt. Wir wählen das geeignete Untersuchungsverfahren entsprechend der jeweiligen Fragestellung und nicht nach einem Standardschema.
Gerichtlich zertifizierte Sachverständige
Unsere Untersuchungen werden von allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen durchgeführt. Die Ergebnisse sind fachlich nachvollziehbar dokumentiert und bilden eine belastbare Grundlage für weitere Entscheidungen.
Schonende Untersuchungsmethode
Die Bohrung erfolgt mit einer sehr feinen Messnadel und greift nur minimal in das Holz ein. Dadurch lassen sich innere Schäden untersuchen, ohne den Baum wesentlich zu beeinträchtigen.
Klare Handlungsempfehlungen
Messwerte allein reichen nicht aus. Wir bewerten die Ergebnisse im Gesamtkontext des Baumes und leiten daraus konkrete Empfehlungen für weitere Untersuchungen, Pflegemaßnahmen oder notwendige Sicherungsmaßnahmen ab.

In vier Schritten zur fundierten Beurteilung.
Anfrage & Erstgespräch
Sie schildern uns die Ausgangssituation und die bisherigen Erkenntnisse. Gemeinsam klären wir, ob eine Bohrwiderstandsmessung sinnvoll ist und vereinbaren einen passenden Termin.
Durchführung der Untersuchung
Vor Ort setzen wir das Bohrwiderstandsmessgerät gezielt an den relevanten Bereichen des Baumes ein. Die Messung erfolgt mit einer feinen Messnadel und liefert präzise Daten über den inneren Holzzustand.
Fachliche Auswertung
Die Messdaten werden von unseren allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen ausgewertet und im Zusammenhang mit dem Gesamtzustand des Baumes fachlich beurteilt.
Dokumentation & Empfehlung
Sie erhalten eine verständliche Dokumentation der Untersuchungsergebnisse sowie eine klare Empfehlung für das weitere Vorgehen. Damit verfügen Sie über eine quantifizierbare und somit belastbare Entscheidungsgrundlage.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Eine Bohrwiderstandsmessung kommt zum Einsatz, wenn eine Sichtkontrolle Fragen offenlässt und der innere Zustand des Holzes genauer beurteilt werden muss. Sie eignet sich insbesondere bei Verdacht auf Fäulnis, Hohlräume oder andere Holzschäden, die von außen nicht eindeutig erkennbar sind.
Gemessen wird der Bohrwiderstand des Holzes. Während eine feine Messnadel in den Stamm oder einen Ast eindringt, zeichnet das Gerät den Widerstand auf. Veränderungen im Messverlauf geben Hinweise auf Fäulnis, Hohlräume oder geschädigte Holzbereiche.
Nein. Die Untersuchung erfolgt mit einer sehr feinen Messnadel (3 mm) und gilt als minimalinvasives Verfahren. Der Eingriff ist deutlich kleiner als eine herkömmliche Bohrung und beeinträchtigt den Baum in der Regel nicht.
Ja. Das Bohrwiderstandsmessgerätliefert sehr genaue Hinweise auf Veränderungen der Holzstruktur und eignet sich besonders zur Erkennung von Fäulnis, Hohlräumen oder anderen Holzdefekten. Die Messergebnisse werden anschließend fachlich interpretiert und in den Gesamtzustand des Baumes eingeordnet.
Wenn äußere Auffälligkeiten keine eindeutige Beurteilung zulassen oder der Verdacht auf verborgene Schäden besteht, kann eine weiterführende Untersuchung sinnvoll sein. Ob ein Bohrwiderstandsmessung erforderlich ist, wird im Rahmen der fachlichen Beurteilung entschieden.
Die Untersuchung ermöglicht einen gezielten Blick ins Innere des Holzes, ohne den Baum wesentlich zu beeinträchtigen. Dadurch lassen sich Schäden frühzeitig erkennen und Entscheidungen auf Grundlage objektiver Messdaten treffen.
Ja. Gerade bei älteren oder besonders erhaltenswerten Bäumen liefert eine Bohrwiderstandsmessung wichtige Informationen über die Stabilität des Holzes. So können notwendige Maßnahmen besser geplant und unnötige Fällungen häufig vermieden werden.
Nein. Die Bohrwiderstandsmessung ist ein diagnostisches Verfahren. Die Messergebnisse fließen in die fachliche Beurteilung oder ein Baumgutachten ein und ergänzen die Sichtkontrolle um objektive Messdaten.
Die Messdaten liefern eine belastbare Grundlage für die Beurteilung des inneren Holzzustands. Entscheidend ist jedoch die fachliche Interpretation durch erfahrene Sachverständige, die die Ergebnisse im Zusammenhang mit Baumart, Standort und weiteren Untersuchungsbefunden bewerten.
Ja. Sie erhalten eine nachvollziehbare Dokumentation der Untersuchungsergebnisse sowie eine fachliche Bewertung mit einer klaren Empfehlung für das weitere Vorgehen. So verfügen Sie über eine fundierte Entscheidungsgrundlage.
